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DVD und Blu-ray im Vergleich

Warum heißt die Blu-ray Disc so? Das ist leicht erklärt: Während zum Abtasten einer DVD ein roter Laser verwendet wird, benutzen Blu-ray Systeme einen blauen Laser. Das Licht des roten Lasers hat eine Wellenlänge von 650 Nanometern, die Wellenlänge des blauen Lasers beträgt 405 Nanometer. Der blaue Laser kann also wesentlich präziser fokussieren und daher Daten abtasten, die auf viel engerem Raum gespeichert sind. Die Pits auf einer Blu-ray sind nur etwa 0.15 µm lang, also weniger als halb so lang wie die Pits auf einer DVD (0.32 µm). Diese Faktoren zusammengenommen - kürzere Wellenlänge, kleinere Pits und engere Spurabstände auf der Disc - führen dazu, dass man auf einer Single Layer Blu-ray bis zu 25 Gigabyte Daten unterbringt - ein Riesensprung gegenüber den 4.7 GB auf einer DVD. Erst mit solchen Datenkapazitäten macht es Sinn, speicherintensive Filme in HD für den Massenmarkt zu produzieren.

DVD vs Blu-ray

Bei der lichtdurchlässigen Polycarbonatbeschichtung hat sich bei der Blu-ray auch einiges im Vergleich zur DVD geändert. Zum einigen ist viel getan worden, um die Brechung des Laserlichts zu minimieren, was zu Lesefehlern führen kann. Die untere, dem Laser zugewandte Seite des Mediums ist wesentlich dünner als bei einer DVD, und muss aus diesem Grund auch entsprechend härter sein, um Fehler infolge von Kratzern zu vermeiden. Das Material hält einiges aus, man muss sich aber vor Augen führen, dass sie sehr, sehr dünn ist. Ab einer gewissen Kratzertiefe sind Blu-ray Discs nicht mehr zu gebrauchen.

Bei der Entwicklung des Blu-ray Formats wurde auf wesentlich mehr Interaktionsmöglichkeiten Wert gelegt. Man kann nun wesentlich besser zwischen verschiedenen Punkten auf der Disc hin- und herspringen, und man kann einen Film aufnehmen, während man sich gleichzeitig einen anderen anschaut. Auch ist es jetzt möglich, die Reihenfolge der abzuspielenden Inhalte zu verändern. Bei Aufnahmen wird freier Speicherplatz identifiziert, um zu verhindern, dass andere Inhalte überschrieben werden. Des weiteren gehört zum Konzept, dass sich das System mit dem Internet verbindet und beispielsweise Untertitel oder andere Daten oder Features nachlädt.

Für das Blu-ray Format sind bis zu acht Datenschichten angedacht, derzeit gibt es aber auf dem Markt lediglich Single- und Double-Layer Blu-Rays (wie bei DVDs). Blu-ray Discs mit Double-Layer fassen bis zu 50 Gigabyte an Daten.

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