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disc on demand by MrDISC

Wissenswertes


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Booklet

Booklet (engl. "Büchlein")
Meist quadratisches Heftchen, welches meist in der vorderen Klappe der JewelBox eingeschoben wird. Booklets können bis zu 96 Seiten beinhalten. Sie können bis zu 4/4-farbig bedruckt werden. Die erste Zahl beziffert die Anzahl der Farben auf der ersten und letzten Seite und die zweite die Anzahl der Farben auf den Innenseiten.
Die genauen Abmessungen des Booklets sind abhängig von der Verpackung.

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Backup

Hinter dem Begriff Backup verbirgt sich die Sicherung von Daten auf ein physikalisch unabhängiges Medium. Falls Daten auf der Festplatte gelöscht werden oder der Datenträger einen Hardwarefehler hat, können so die Daten von der Sicherungskopie zurück gespielt werden.

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Audio-Grabbing

Lesen, beziehungsweise Kopieren von Audiodaten, wobei der Datenstrom vor dem D/A-Wandler abgefangen und auf ein Speichermedium, meistens die Festplatte umgeleitet und dort gespeichert wird, in der Regel als Wave-Datei. Neuerdings wird von einigen wenigen Programmen auch das direkte Speichern im MP3-Format angeboten.


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Access Time

Zugriffszeit, welche angibt, wie lange ein Gerät benötigt, um auf die gewünschte Information innerhalb des Speichermediums zuzugreifen. CD-Schreiber besitzen aufgrund der aufwendigeren (und damit schwereren) Kopfmechanik generell schlechtere Werte als normale CD-ROM-Laufwerke.

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Cache

Bei Brennanwendungen bezeichnet man den Teil des RAMs, der für den Brennvorgang abgezweigt und dem Schreibpuffer des Recorders hinzugefügt wird, als Cache.

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Multisession-CD

Als Multisession-CD bezeichnet man eine CD, die in mehreren Sitzungen, den sogenannten Sessions, gebrannt wurde.

Multisession-CDs werden vor allem zur Datensicherung und zur Erstinstallation von PCs verwendet, da man bei einer solchen CD immer wieder Daten hinzufügen und/oder ändern kann. Im Gegensatz zu einer CD/DVD-RW und einer DVD-ROM jedoch ist nach einer Aktualisierung der Platz auf der CD nicht wieder frei und lässt sich auch nicht wiederherstellen. Die Daten werden lediglich aus dem TOC, dem Inhaltsverzeichnis der CD, gelöscht. Einige Programme ermöglichen das Behandeln einer Multisession-CD ähnlich dem Beschreiben einer Festplatte, man kann Daten hinzufügen und löschen, jedoch verstreicht der Platz weiterhin auch nach Löschvorgängen.

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Kopierschutz

Als Kopierschutz bezeichnet man Maßnahmen, die Daten davor schützen sollen, vervielfältigt zu werden.

Einen perfekten Kopierschutz gibt es nicht, da die Daten auf einem Datenträger für ein Lese- oder Abspielgerät lesbar sein müssen. Dabei ist nicht zu verhindern, dass die vom Abspielgerät gelesenen Daten auf einem anderen Datenträger abgespeichert werden. Ein Kopierschutz ist daher nur für bestimmte Lesegeräte wirksam, schützt die Daten aber nicht gegenüber manipulierten Lesegeräten oder Lesegeräten fremder Hersteller. An Stelle des Lesegeräts kann bei digitalen Daten auch Software oder Firmware treten.

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DIVX

Während heutzutage das DivX-Format als Videokompressionsalgorithmus bekannt ist, bezeichnet DIVX eine spezielle Pay-Per-View-Variante in den USA, die heute nicht mehr existiert. Im Jahr 1998 kam die Idee auf, zu den damals noch erheblich teureren DVDs eine Billigvariante anzubieten, die 48 Stunden lang abgespielt werden konnte, jede darüber hinausgehende Nutzung war kostenpflichtig. Zur Dekodierung und Abrechnung der Filme wurden spezielle, mit einem Modem ausgestattete Player benötigt, die sich regelmäßig mit einem speziellen Server verbanden, um Abrechnungsdaten zu übertragen.

DIVX benutzte ein MPEG-4-Derivat, welches mit speziellen DIVX-Flags zur Identifizierung und Dekodierung des Films versehen war. Letzten Endes konnte sich das System der DVD gegenüber nicht durchsetzen und endete nach nur einem Jahr als Flop.

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Einweg-DVD

Seit Jahren hört man immer wieder in regelmäßigen Abständen von einer neu erfundenen Einweg-DVD, welche besonders den Spielfilmverleih von Videotheken revolutionieren soll. Dem Vorteil, dass man diese DVDs der Videothek nicht mehr zurückbringen muss und somit auch Verzugsgebühren kein Thema mehr sind, steht der Nachteil gegenüber, dass das Konzept nicht ökologisch ist. Sobald die DVD aus der luftdichten Hülle entfernt wird und mit Sauerstoff in Berührung kommt, erfolgt eine chemische Reaktion, welche die DVD innerhalb von acht bis 48 Stunden unbrauchbar macht. Nach Ablauf dieser Zeit kann die DVD vom Kunden einfach weggeworfen werden, weswegen diese DVDs auch Wegwerf-DVDs genannt werden.

Die Firma Flexplay hat eine solche Einweg-DVD unter dem Namen EZ-D herausgebracht. Diese wurde ab September 2003 von Buena Vista Home Entertainment am US-Markt getestet. Es erschienen Datenträger mit einem Film für etwa fünf bis sieben US-Dollar kurz vor der eigentlichen Premiere desselben. Das Produkt fand jedoch nicht genug Käufer, so dass dieses Anfang 2004 bereits wieder aus den Verkaufsregalen verschwand. Ein ähnliches Verfahren hatte auch schon die Firma SpectraDisc zuvor vorgestellt, nach deren Prinzip die Einweg-DVDs jedoch aufgrund von Lichtempfindlichkeit unbrauchbar wurden.

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DVD-Pressung

DVD-Pressung: Die Herstellung einer DVD oder einer CD (ROM und Video) besteht aus vier Schritten nach Anlieferung der Master-DVD-R beziehungsweise eines Streamer-Tapes („DLT“-Format) an das Presswerk.

Premastering: Zuerst wird geprüft, ob der Standard (das Book) erfüllt ist, das heißt ob der Datenträger den Spezifikationen entspricht. Danach wird mit der Berechnung des EDC (Error Detection Code) und ECC (Error Correction Code) begonnen. Dies dauerte ursprünglich zwischen 5 und 16 Stunden. Anschließend werden Time-Code, Inhaltsinformation der Tracks und TOC (Table of contents) usw. generiert und ein Image der DVD/CD erstellt. Die Daten können nun dem Mastering zugeführt werden.

Mastering: Die aufbereiteten Daten aus dem Premastering werden auf einen Glasmaster (eine Glasscheibe) übertragen, indem ein modulierter Laserstrahl die darauf aufgetragene Substratschicht (ein Farbstoff) von innen nach außen belichtet. Im Entwicklungsbad werden dann die belichteten Stellen ausgewaschen, die Pits entstehen. Anschließend wird der Glasmaster mit einer 100 nm dicken Silberschicht bedampft. Im Anschluss daran folgt ein erstes Auslesen als Qualitätsprüfung. Nur nebenbei: Die Kosten für die Glasmasterproduktion (zwischen 300 € und etwa 3.000 €) werden bei geringen Auflagen von den meisten Presswerken extra berechnet; darauf ist bei der Kalkulation zu achten

Galvanik: Es werden nun Negative des Glasmasters erstellt, die für die Pressung als Stempel verwendet werden können.

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DVD-RAM

Als DVD-RAM wird eines der drei wiederbeschreibbaren DVD-Formate bezeichnet, das sich gegenüber den anderen beiden durch seine bessere Wiederbeschreibbarkeit und Datensicherheit auszeichnet. Die DVD-RAM wird sowohl bei Computern als auch in Camcordern und Festplattenrekordern verwendet.

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LD

Die Laserdisc (LD), auch Laservisiondisc oder CD-Video genannt, ist ein CD-ähnliches Speichermedium für Videos im Heimgebrauch. Aufgrund ihrer hohen Qualität wurden LDs auch im professionellen Bereich eingesetzt. Die Abtastung erfolgt berührungslos durch einen Laser. Im Gegensatz zu Tonbändern, Schallplatten, Videobändern und anderen Bildplatten-Techniken gibt es daher –- theoretisch –- keine Abnutzung. Heute sind sie im Heimbereich von den DVDs vor allem in Europa nahezu verdrängt.

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VCD

VideoCD oder VCD ist ein Standard für das Speichern von Videodaten auf einer Compact Disc, um sie auf speziellen Wiedergabegeräten (VCD-Spielern, CD-i-Spielern und den meisten DVD-Spielern) in Verbindung mit einem Fernsehgerät oder auf Personal Computern abzuspielen.

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SVCD

Eine Super Video Compact Disc (SVCD) ist ein Datenträgerformat der Unterhaltungselektronik und Computertechnologie zur Speicherung von Filmen und Videos in digitaler, komprimierter Form. Als Datenträger dient dabei eine herkömmliche Compact Disc (CD).

Die SVCD unterscheidet sich von dem ursprünglichen Video-CD-Format (VCD) vor allem durch eine verbesserte Bildqualität bei gleichzeitig kürzerer Laufzeit. Dies verlangt von den Abspielgeräten (SVCD-fähige DVD-Player oder tragbare SVCD-Player) schnellere Laufwerke und eine höhere Rechenleistung. Die Bildqualität ist etwas geringer als bei der DVD-Video, die Tonqualität erreicht ebenfalls nicht ganz die Qualität einer DVD. Digitaler Surround-Klang wird zwar offiziell unterstützt (MPEG-2 Audio Multichannel 5.1 oder 7.1), es existieren allerdings nur wenige Player die dies auch abspielen können. Zwei verschiedene Tonspuren auf einer einzigen Disk sind erlaubt, allerdings muss man dafür ebenso wie beim Mehrkanalton starke Einbußen bei der Bildqualität bzw. bei der Laufzeit in Kauf nehmen.

In diesem Format werden üblicherweise etwa 35 bis 55 Minuten Film- oder Fernsehmaterial so komprimiert, dass es auf einer gewöhnlichen Compact Disc mit 700 MB gespeichert werden kann – daher werden für einen Spielfilm meist mehrere SVCDs benötigt. Je mehr Minuten man pro Disk speichert, desto schlechter wird die Bildqualität. Es ist durchaus möglich, mit einer minimalen Ton- und Bilddatenrate 90 Minuten auf einer SVCD zu speichern – Bild- und Tonqualität werden sich dann aber unter VHS-Niveau bewegen.

Wie auch das VCD-Format ist die SVCD standardisiert. Während der VCD-Standard im „White Book“ festgehalten ist, steht die SVCD außerhalb der "Bunten Bücher" der offiziellen CD-Formate und durfte lange Zeit – im Gegensatz zur VCD – auch nicht das nur von Philips vergebene „Compact Disc“-Logo tragen. Inzwischen wurde vom CD-Konsortium auch ein „Compact Disc“-Logo für SVCD vergeben – Unterschrift ist hier „Super Video“.

Das Format war kommerziell wenig erfolgreich, außer in der Volksrepublik China, wo es entwickelt wurde. Dennoch werden auch heute noch - in geringen Mengen - Filme kommerziell auf SVCD vertrieben. Durch die Einführung des DVD-Standards sollte das Format ursprünglich abgelöst werden. Wegen der Möglichkeit, damit Filme (vor allem Raubkopien) auf billigen, beschreibbaren CD-R zu speichern, erfuhr das Format durch die starke Verbreitung der DVD eine Renaissance.

Um den Inhalt einer DVD auf SVCDs zu kopieren, wird mittels sehr aufwändiger Berechnungen durch einen Computer das DVD-Bildformat (MPEG-2) in SVCD (ebenfalls MPEG-2, aber mit geringerer Auflösung und Datenrate) umgerechnet, das Tonformat wird (meist) von „Dolby Digital 5.1“ bei 48 kHz auf MPEG1 (Layer 2)-codiertes Stereo oder „Dolby Surround“ bei 44,1 kHz transkodiert. Die meisten heutigen DVD-Player unterstützen SVCDs.


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Lightscribe-Verfahren

Bei diesem Verfahren brennt der Laser eines Lightscribe-fähigen CD-Brenners auf die Vorderseite entsprechender Rohlinge eine beliebige Graustufengrafik, die mittels entsprechender Software entworfen und an den Brenner übertragen wird. Der Brennvorgang dauert zirka 15 Minuten. Neuerdings sind auch farbige Rohlinge vorhanden.

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Tintenstrahldruck

Einige Hersteller bieten Rohlinge mit papierähnlich beschichteter Oberfläche an. Derartige Rohlinge, die meistens mit „printable“ o. ä. bezeichnet werden, können in geeigneten Tintenstrahldruckern mit recht ansehnlichen Ergebnissen vollfarbig bedruckt werden. Fotorealistische Bildwiedergabe ist die Regel.

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Thermoretransferdruck

Der Thermoretransferdruck ist die Weiterentwicklung des Thermotransferdrucks. Das Labelmotiv wird im Thermotransferdruckverfahren auf ein Übertragungsband gedruckt und davon dann eine Folie auf die CD aufgebracht. Durch diese Technik ist eine bessere Auflösung möglich. So kann bereits bei Kleinauflagen ein fotorealistischer Druck erreicht werden.

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Thermotransferdruck

Bei diesem Druckverfahren wird mit einem speziellen Drucker Farbe von einem Farbband durch Erhitzen des Druckkopfes auf die CD oder DVD übertragen. Technisch bedingt ist das Druckverfahren eher für Schriften und Logos geeignet.

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Trockenoffsetdruck

Im Trockenoffset sind vier Labelfarben möglich (CMYK), kombiniert mit dem Siebdruck bis zu sechs Labelfarben (CMYK im Offset und zusätzlich weiß Vollfläche und eine Schmuckfarbe im Siebdruck). Auf Grund der höheren Auflösung als im Siebdruck ist der Offsetdruck ideal für fotorealistische Darstellungen. Seit Anfang 2004 ist der Offsetdruck nicht nur für gepresste CDs und DVDs, sondern auch für CD-Rohlinge und DVD-Rohlinge möglich.

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Siebdruck

Im Siebdruck sind bis zu sechs Labelfarben möglich, es können Schmuckfarben (HKS oder Pantone) gewählt werden. Siebdruck ist derzeit die gängigste Variante, um CDs oder DVDs zu bedrucken, wird aber mehr und mehr vom Offsetdruck verdrängt. Der Siebdruck ist geeignet für gepresste CDs und DVDs, auch die Rohlingsbedruckung im Siebdruck ist möglich. Im Siebdruck sind die Farben sehr brillant.

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Session

Der Begriff Session bezeichnet bei CDs und DVDs einen abgeschlossenen Datenbereich, der einen oder mehrere Tracks enthält; entfernt vergleichbar mit einer Partition einer Festplatte.

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CD-RW

CD-RW ist die Abkürzung für den englischen Ausdruck Compact Disc ReWritable.

Diese wiederbeschreibbaren CDs können mit geeigneten Brennern nach Herstellerangaben bis zu 1000-mal neu beschrieben werden. Die Technik der CD-RW basiert auf der Phasenwechseltechnologie, daher wird ein Reflexionsgrad von nur 15-25 Prozent erreicht. Die Eigenschaften des Mediums und der Schreib-/Löschvorgang sind im Orange Book Part III definiert. Als Dateisystem kommt bei der CD-RW neben dem ISO 9660-Dateisystem der CD-ROM auch das UDF zum Einsatz. Seit der Version UDF 1.5 wird Paketweises Schreiben unterstützt, welches eine festplattenartige Verwendung erlaubt. Aufgrund vieler Einschränkungen wie etwa Geschwindigkeit, Datensicherheit und Speicherkapazität ist CD-RW eine Nischenanwendung geblieben.

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Brenner

Im IT-Bereich ist ein Brenner der Oberbegriff für CD- oder DVD-Brenner. Ein Brenner ist ein optisches Laufwerk, mit welchem CD-, DVD- oder neuerdings auch BD-Medien gelesen und beschrieben werden können.

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CD-R

Eine CD-R (englisch: Compact Disc Recordable) ist eine einmal beschreibbare CD, die mit einem handelsüblichen Brenner beschrieben werden kann. Daten, Fotos, kurze Videos oder Musik können darauf gespeichert und mit einem CD-Laufwerk über einen PC wiedergegeben werden.

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SACD

Die Super Audio Compact Disc (SACD) ist ein Datenträger und physisch eine spezielle Form der Digital Versatile Disc (DVD), die von Philips und Sony entwickelt wurde.

Sie wurde als Nachfolger der Audio-CD (CD-DA) konzipiert und steht seit mehreren Jahren in Konkurrenz zur DVD-Audio, die ähnliche Fähigkeiten bietet. Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung des Audiosignals als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton („Surround Sound“) ohne Datenreduktion unterzubringen.

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HDCD

HDCD (Abk. für High Definition Compatible Digital) ist eine 1995 eingeführte Technologie für die Kodierung bzw. Dekodierung von Audiodaten.

Das Verfahren soll laut den Entwicklern für einen hochwertigeren Klang mit größerer Detailfülle und besserer Dynamik digitaler Audioaufnahmen, vor allem auf CD oder DVD sorgen und somit bisherige Nachteile insbesondere herkömmlich kodierter CDs verringern. Der Effekt eines größeren Detailreichtums wird laut den Entwicklern unter anderem dadurch erreicht, dass die Audioinformationen nicht mehr wie normal üblich mit einer Auflösung von 16 Bit sondern mit 20 Bit kodiert werden.

HDCD-fähige Endgeräte sind eher eine Seltenheit auf dem Markt für Endkonsumenten. Deshalb ist das Verfahren von vornherein so konzipiert worden, dass HDCD-kodierte Tonträger kompatibel zu herkömmlichen Wiedergabegeräten sind. HDCD-CDs sind also hybride Datenträger. Um HDCD-Tonträger in speziellen Endgeräten abspielen zu können, muss auf dem Tonträger zusätzlich ein Datenstrom gespeichert werden, der die HDCD-Signale enthält, die einen spezieller Soundprozessor im Endgerät für die Klangdarstellung dekodiert und weiter verarbeitet.

Das Verfahren hat bisher nur eine geringe Marktabdeckung erreicht. Momentan sollen gerade einmal ca. 5.000 verschiedene HDCD-kodierte CDs bzw. DVDs erhältlich sein. Zudem erscheinen die HDCD-Tonträger meist nur von bereits etablierten und bekannten Künstlern.

Mittlerweile sind auch Audio/Video-Receiver, Digital-Analog-Konverter, Soundprozessoren und digitale Vorverstärker mit integrierten HDCD-Dekoder erhältlich.

Die Durchsetzungsfähigkeit des Systems bei Tonträgern bleibt allerdings fraglich. Die Neuentwicklungen Super Audio CD und DVD-Audio, die bereits jetzt einen deutlich höheren Marktanteil als HDCD-kodierte CDs besitzen, bieten eine noch höhere Detailfülle. Die DVD-Audio verwendet im Vergleich zur CD höhere Samplingraten von 48 kHz bis 192 kHz mit einer maximalen Auflösung von 24 Bit. Die SACD hat ein komplett anderes Datenformat (Direct Stream Digital) und lässt sich technisch daher nur schwer mit der DVD-Audio bzw. der herkömmlichen CD vergleichen. (Die Auflösung der SACD beträgt 1 Bit und die Samplingrate 2,8224Mhz.) Da die CD voraussichtlich in geraumer Zeit von technisch überlegenen Tonträgern, insbesondere im Interesse der Tonträgerindustrie, endgültig abgelöst wird und der Einsatz von HDCD auf Super Audio-CD und DVD kaum sinnvoll ist, scheinen die Tage des Verfahrens auf Tonträgern gezählt.


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ISRC

Der ISRC-Code (ISRC steht für I nternational S tandard R ecording C ode, ISO 3901) ist eine zwölfstellige digitale Kennung (Beispiel: DEA239810012) für einen CD-Titel, die beim Premastering einer CD-Audio im Subcode eingetragen und ungehört mitgeführt werden kann.

Im Falle der Verwendung des CD-Titels bei einer Rundfunk- oder Fernsehsendung wird der ISRC-Code automatisch ausgelesen. Eine Lizenzabwicklung, z. B. zwischen Sendeanstalt und Label, kann somit einfacher als beim Labelcode erfolgen. ISRC-Erstvergabeschlüssel können in Deutschland bei der IFPI beantragt werden, in Österreich bei der LSG.

Der ISRC identifiziert dabei eine Aufnahme eindeutig. Spielt bspw. eine Gruppe einen Titel für ein Live-Album neu ein, so erhält diese neue Aufnahme einen neuen ISRC. Erscheint aber die ursprüngliche Aufnahme z. B. auf einem neuen CD-Sampler, so behält sie den ursprünglichen ISRC.

Werden CD-Titel durch Computer ausgelesen und auf der Festplatte abgelegt, ignorieren die meisten Programme die ISRC der CD-Titel, die damit verloren gehen. Das ist bedauerlich, bietet der ISRC doch eine eindeutige Identifikation einer Aufnahme unabhängig von Format, Kompressionsgrad, Dateiname, Dateigröße etc. Mittlerweile sehen allerdings einige Audio-Formate einen ISRC-Tag (MP3 in ID3v2 oder Ogg Vorbis) vor.

Die 12 Stellen des ISRC bedeuten:

Ländercode des Ursprungslandes des Labels; Beispiel DE für Deutschland (2 Stellen)

Erstvergabeschlüssel, Betriebsnummer des Labels (von der Registrarstelle erteilt); Beispiel A3Z (3 Stellen)

Die letzten beiden Ziffern des Jahres (nach dem gregorianischer Kalender) der Erstauflage der Aufnahme; Beispiel 03 für 2003 (2 Ziffern)

Fortlaufende Nummer, vom Label einmalig zu vergeben; Beispiel 00013 (5 Ziffern)

Zur besseren Lesbarkeit werden die Gruppen im ISRC oft mit Leerzeichen oder Trennzeichen getrennt geschrieben, als z. B. DE-A3Z-03-00013 oder DE A3Z 03 00013.



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CIRC

Der Cross Interleaved Reed-Solomon-Code (CIRC) ist ein Fehlerkorrekturcode, der bei aktuellen Speichermedien wie CD-ROM und DVD eingesetzt wird.

Digitale Speichermedien haben eine immer höhere Datendichte und werden so immer anfälliger für Fehler, was ein Fehlerkorrekturverfahren unbedingt notwendig macht. Um Einzelfehler und Flächenfehler zu korrigieren, wird die CIRC-Codierung verwendet. Sie verwendet drei Cross-Interleaving-Stufen, die die Daten in verschiedenen Intervallen auf dem Datenträger verschachtelt. Dadurch können Flächenfehler zerlegt werden und so, mit Hilfe von Paritätbits, bis zu 200 Einzelfehler pro Sekunde korrigiert werden.

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Subcode

Beim Schreiben von Daten auf eine CD (Audio-CD, CD-ROM, ...) wird zusätzlich zu den reinen Nutzdaten und den Paritätsbytes des CIRC ein sogenannter Subcode eingebettet, der Informationen zum Auslesen der Daten durch CD-Abspielgeräte beinhaltet. Solche Daten umfassen je nach CD-Standard z.B. Inhaltsverzeichnisse, Spielzeiten, Titelmarken, Indexmarken, ISRC, Text (Titelnamen, Liedtexte), MIDI-Daten und sogar Grafiken.

Auf einer CD sind 14 von 588 Kanalbits je Frame, also 8/588 = 1.36% des Datenträgers für den Subcode reserviert. Genau 1 Datenbyte pro Frame mit 24 Datenbytes Nutzdaten, also 98 Bytes Subcode pro Sektor. Jedes Byte dieses Datenstromes wird in 8 verschiedene Kanäle aufgeteilt, die mit den Großbuchstaben P, Q, R, S, T, U, V und W bezeichnet sind. CD-Abspielgeräte ignorieren einfach die Kanäle, die sie nicht unterstützen.

Subcode-Kanäle:

- P-Kanal: Startmarke eines Titels (P=1 während der Pause zwischen den Titeln und P=0 während des Titels).

- Q-Kanal: Zeitinformation, sowohl absolut von CD-Anfang als auch relativ zur Startmarke des Titels, Titelnummer, Indexmarken und ISRC; im Lead-In Bereich enthält der Q-Kanal das Inhaltsverzeichnis (TOC = Table Of Contents) (72 Bits/Sektor)

Kanäle R-W: MIDI, Zeichengrafik, CD-Text-Daten

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SAO

Session-At-Once (SAO) ist eine Aufzeichnungsmethode für CDs und DVDs, bei der eine Session geschrieben wird, ohne den Laser auszuschalten oder neuzujustieren. Die Methode ähnelt der von Disc-at-once, mit dem Unterschied, dass ein sogenannter B0-Pointer gesetzt und daher das Medium nicht abgeschlossen wird; man kann also weitere Sessions anhängen. Daher ähnelt SAO einer Kombination von Disc-at-once (DAO) und Track-at-once (TAO).

In einer Session sind einer oder mehrere Audio- oder Daten-Tracks enthalten. Audio-Player können nur die erste Session lesen, weswegen im Audio-Bereich mehrere Sessions (Multisession genannt) oft benutzt werden, um Bonus-Material unterzubringen. Dieses wird oft bei CD-Extra verwendet.

Wie bei DAO, steht auch bei SAO ein RAW-Modus zur Verfügung, der es erlaubt bis zu 16 Bytes Subchannel zu schreiben (SAO-RAW/16). Im Gegensatz zu DAO-RAW ist es nicht möglich, manipulierte TOCs, digitale Signaturen und manchmal Subchannel-basierte Kopiermechanismen zu duplizieren.

- RAW SAO, schreibt Daten unkorrigiert, beherrscht aber keine Subchannel.

- RAW SAO 16, eignet sich um 16 Bytes P/Q-Subchannel-Daten zu brennen; identisch mit RAW-DAO/16, mit dem Unterschied, dass das Medium nicht geschlossen wird.

- RAW SAO 96, erlaubt es, 96/6bit R-W-Subchannel-Daten zu schreiben. Allerdings ist der Modus nicht identisch mit RAW-DAO/96, weil Daten im Brenner generiert werden. SAO-üblich wird das Medium nicht geschlossen.

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CD-i

Das CD-i (kurz für Compact Disc Interactive), das im September 1990 veröffentlicht wurde, war ein Multimedia-System. Das Gerät konnte so genannte interaktive Compact Discs abspielen, außerdem Audio-CDs, CD+G (CD+Graphics), Karaoke-CDs und Video-CDs (VCDs), wobei letztere den Kauf einer optionalen „Digital Video Card“ zur MPEG-1-Decodierung voraussetzten. Man kann das CD-i auch als Spielkonsole ansehen.

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Lead-In

Der Begriff Lead-In beschreibt bei optischen Datenträgern den innersten Bereich vor den eigentlichen Nutzdaten. Im Lead-In werden Organisationsinformationen wie zum Beispiel das Inhaltsverzeichnis des Datenträgers geschrieben.

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Freiform-CD

Eine andere Sonderform sind die Freiform-CDs oder Shape-CDs. Dabei wird die CD durch entsprechendes Zuschneiden in eine nahezu beliebige Form gebracht. Solche CDs sollten nicht in schnellen CD-Playern abgespielt werden, da sie häufig nicht „rund“, d. h. mit Unwucht laufen und daher zu Beschädigungen führen können.

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Visitenkarten-CD

Eine Sonderform ist die Visitenkarten-CD (oder Businesscard-CD), welche an zwei oder vier Seiten auf die Größe einer Visitenkarte beschnitten ist. Diese werden oft für Werbezwecke verwendet. Sie sind nur bedingt zum praktischen Einsatz geeignet, da sie durch die eckige Form im CD-ROM-Laufwerk oder CD-Player schwere Schäden anrichten können. Eine solche CD hat je nach Hersteller eine Kapazität von 20-50 MB. Es gibt auch Sonderformate mit 100 MB.


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Mini-CD

Die Mini-CD ist ein kleineres Format der handelsüblichen CD und auch in deren verschiedenen Standards (CD-R/CD-RW) erhältlich. Sie hat einen Durchmesser von 8 cm und kann maximal 210 MB speichern. In den meisten CD-Spielern sind heute Vertiefungen zum Abspielen vorgesehen. Früher gab es im Handel Adapterringe für diese CDs. Grundsätzlich sind Mini-CDs und ihre Sonderformate nicht zum Abspielen in CD-Wechslern oder Slot-In-Laufwerken geeignet.

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SUISA

Die Schweizerische Gesellschaft für die Rechte der Urheber musikalischer Werke.

Die SUISA kümmert sich um die sog. kleinen Rechte, im Gegensatz zu den grossen Rechten, welche Opern oder Musicals umfassen und von der SSA (Société Suisse des Auteurs) wahrgenommen werden. Zu den kleinen Rechten gehören u.a.: nichttheatralische Musikwerke, Konzertfassungen theatralischer Werke, Musikwerke in Kino- und Fernsehfilmen. Die SUISA erteilt an rund 90'000 Kunden (Konzertveranstalter, Plattenproduzenten, Radio- und Fernsehstationen etc.) die Bewilligung zum Aufführen, Senden, Weiterverbreiten und Vervielfältigen von Musik. Das Urheberrechtsgesetz legt Kriterien fest für die Höhe der finanziellen Entschädigungen der Werknutzung: höchstens zehn Prozent des Nutzungsertrages oder –aufwandes für die Urheberrechte. Die Tarife der SUISA unterliegen der Kontrolle der Eidgenössischen Schiedskommission und des Preisüberwachers.

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CD

Die Compact Disc (kurz: CD, englisch für kompakte, kleine Scheibe) ist ein optischer Massenspeicher, der Anfang der 1980er Jahre zur digitalen Speicherung von Musik von Philips und Sony eingeführt wurde (Audio-CD) und die Schallplatte ablösen sollte. Später wurde das Format der Compact Disc erweitert, um nicht nur Musik abspeichern zu können. Als CD-ROM wird sie seitdem auch zur Speicherung von Daten für Computer eingesetzt.

Funktionsweise:
Die CD besteht zum größten Teil aus einem durchsichtigen Trägermaterial (Polycarbonat), das mittels Spritzprägen geformt wird. Die Oberseite dieses Trägers enthält die digitalen Informationen in Form von mikrometerkleinen Vertiefungen (Pits) und Zwischenräumen („Lands“), die zu einer einzigen langen, spiralförmigen Spur angeordnet sind (insgesamt etwa 9 km).

Diese „informationshaltige“ Oberfläche wird mit einem dünnen Aluminiumfilm bedampft und schließlich mit einem Lacküberzug geschützt und eventuell mit einem Etikett versehen oder bedruckt. Diese Informationen werden im Abspielgerät von einem Laser durch die Trägerschicht abgetastet. Daraus folgt auch, dass der Laser die Pits nicht als Vertiefungen, sondern durch das Polycarbonat als Hügel sieht, weil er die Informationsschicht sozusagen von der Rückseite sieht.

Ein Spurabschnitt von ca. 278 Nanometer Länge (eine Bitzelle) stellt ein so genanntes Kanalbit (Null oder Eins) dar. Eine Bitzelle mit einem Wechsel am Anfang von Land/Pit oder Pit/Land stellt eine logische Kanalbit-Eins dar, eine Bitzelle ohne einen solchen Wechsel eine logische Kanalbit-Null (NRZ-I-Codierung).
Lesekopf eines CD-Laufwerks
Lesekopf eines CD-Laufwerks

Der so ausgelesene Datenstrom ist EFM-codiert (engl. Eight-to-Fourteen-Modulation EFM), das heißt jeweils 14 Kanalbits repräsentieren ein 8-Bit-Datenwort. Die 14-Bit-Datenwörter zeichnen sich dadurch aus, dass auf jede Eins immer mindestens zwei und maximal zehn Nullen folgen. Die 14-Bit-Datenwörter sind – unter anderem zur Sicherstellung dieser Bedingung (manche fangen mit einer Eins an, andere hören mit einer Eins auf) – jeweils noch durch drei Füllbits (auch Trennbits oder Mergingbits genannt) voneinander getrennt. Beim Auslesen werden die drei Füllbits sofort aus dem Datenstrom entfernt, und für die je 14 EFM-codierten Kanalbits wird dann mittels einer Übersetzungstabelle der entsprechende Wert des uncodierten 8-Bit-Datenworts ermittelt.

Die Daten sind darüber hinaus als Blöcke und Frames organisiert. Je 24 uncodierte Bytes (entsprechend 6 Stereo-Samples) zzgl. 8 Byte Fehlerkorrekturinformationen bilden einen Frame, von denen wiederum 98 einen Block bilden. Ein Block enthält also 2352 Byte uncodierte Nutzdaten, 75 Blöcke enthalten eine Sekunde Audiomaterial. Insgesamt wird ein Datenbit mit ca. 3 Kanalbits codiert.

Aufgrund dieser Struktur des Datenstroms sind 200 Prozent mehr Bits auf der Disc als echte Datenbits: Das kürzeste vom Laserpunkt auslesbare Pit/Land ist aus physikalischen Gründen knapp einen Mikrometer lang (3x Spurabschnitt= 833 nm, limitierende Größe ist der Durchmesser des optimal fokussierten Punkts). Das kürzeste Pit/Land T3 kodiert drei Bits (100). Das längste Pit, T11, hat eine Länge von 11x2776nm = 3,054µm.

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Bluray Disc

Die Blu-ray Disc (BD) wird neben der HD DVD als ein designierter Nachfolger der DVD umworben. Sie stehen sich dabei in einem Formatkrieg gegenüber.

Die Blu-ray Disc gibt es in drei Varianten: Als nur lesbare BD-ROM (vergleichbar mit DVD-Video), als wiederbeschreibbare BD-RE (vergleichbar mit DVD±RW bzw. DVD-RAM) und als einmal beschreibbare Variante BD-R (vergleichbar mit DVD±R) für den Endkunden.

Die Spezifikationen für die Blu-ray Disc wurden am 19. Februar 2002 durch die neun Unternehmen der Blu-ray Group, Panasonic, Pioneer, Philips, Sony, Thomson, LG Electronics, Hitachi, Sharp und Samsung, beschlossen; dieser Gruppierung schlossen sich Ende Januar 2004 zusätzlich noch Dell und Hewlett-Packard sowie Mitte März 2005 Apple an. Hewlett-Packard trat allerdings 2005 nach dem Abweisen von Verbesserungsvorschlägen wieder aus dem Blu-ray-Konsortium aus und wechselte in das HD-DVD-Lager. Mit der Blu-ray Disc Association hat die Blu-ray Disc einen schlankeren organisatorischen Überbau als das konkurrierende DVD-Nachfolgerformat HD DVD mit dem DVD Forum.

Für die Blu-ray Disc ist wie für die HD DVD der Kopierschutz Advanced Access Content System (AACS) aus dem Bereich des Digital Rights Management vorgesehen. Der Einsatz des VEIL-Kopierschutzes wird derzeit erwogen.

Auch Sonys neue Spielkonsole PlayStation 3 verfügt über ein Blu-ray-Laufwerk. Sie kann neben Spielen auch Filme dieses Formates wiedergeben.

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Audio CD

Die Audio-CD ist eine Compact Disk mit 12 cm Durchmesser, maximaler Spielzeit von 78 Minuten und enthält ausschließlich Audio-Daten. Man versteht darunter die jedem Konsumenten bekannte Musik-CD. Wenn Sie dem sogenannten Red-Book-Standard (einer Norm für Audio-CDs) entspricht, so kann die Audio-CD in beliebigen dafür vorgesehenen Geräten abgespielt werden, etwa über ein Laufwerk in PC bzw. Notebook oder über eine handelsübliche Stereo-Anlage mit CD-Player.

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DVD

Die Digital Versatile Disc, kurz DVD (übersetzt: vielseitige digitale Scheibe) ist ein optisches Speichermedium, das anders als die klassische CD auch Videodaten enthält. Marktfähig wurde die DVD Mitte der 90er Jahre. Die kostengünstige DVD verfügt über eine weitaus größere Speicherkapazität und wird über spezielle DVD-Player gelesen. Sie kann Bilder, Videos, Musik oder Filme, aber auch komplexe Multimedia-Produktionen speichern.

Die DVD gibt es in verschiedenen Varianten: DVD 5, 9, 10, 14 und 18. Bei den Varianten 9, 14 und 18 ist auf mindestens eine der beiden Scheibenseiten eine zweite Datenschicht aufgebracht, die getrennt gelesen werden kann. Beim Lesevorgang werden die eingebrannten Daten "Pits" mit Laser ausgelesen.

DVD-Rekorder ("Brenner") ermöglichen mittlerweile auch das Kopieren von Audio/Videodaten auf die dafür zu verwendenden DVD-Rohlinge. Diese gibt es, analog zur CD, als einmal und mehrfach beschreibbare Medien. Allerdings finden wir in diesem Bereich zwei verschiedene konkurrierende Standards vor: DVD+ und DVD-. Mittlerweile sind aber neuere Brenner zu beiden Standards kompatibel.

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